
Ein Hoch auf meine Psyche, ich hackel gerade vier Sachen gleichzeitig, geh schnell eine Rauchen und dann fährt mir so was durch den Kopf.
Ziemlich viele Menschen in meinem Umfeld haben eine Therapie hinter sich, machen gerade eine oder spielen mit dem Gedanken. Ziemlich viele Menschen die ich kenne haben eine massive psychische Störung hinter sich oder leiden an den Nachwirkungen.
Ich selber sehe mich als Behältnis in dem dutzende Ichs koexistieren. Meistens lebe ich als Standard-Ich, hier und da gibt es das aggressive, bösartige Ich, ganz selten kommt das souveräne Checker-Ich zum Vorschein, regelmäßig das traurige Weltschmerz-Ich...
Ich weiß von meinen Fähigkeiten und Fertigkeiten und begreife genauso, dass ich vieles nicht umsetzen kann, weil eben diese Ichs so nebeneinander herumgondeln und ich keines so pflege und mit den positiven Ausprägungen der anderen Ichs erweitere. Nie wird ein wunderschönes starkes und wahrhaftiges Ich dabei herauskommen.
Dazu wäre die Therapie natürlich gut und nützlich. Aber was kommt danach?
Ich wäre der perfekte Mensch und die meisten Mitmenschen wären unzulänglich.
Ich würde ob diesem Sachverhalt verrückt und müsste wieder zur Therapie.
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